Lübecker Schulen in der Krise

2015-10-18_Schulen KriseEs ist kaum vorstellbar und doch Alltag für viele Lübecker Schülerinnen und Schüler: Einglasige Fenster, die in vergammelten Holzrahmen stecken und Notgerüste, die Kinder auf dem Schulhof vor herabfallenden Ziegeln schützen. Abseits der Lübecker Vorzeigeschulen ist die Situation beschämend bis gefährlich.

Schon lange geht es für viele Lübecker Schulen nicht mehr um Komfort oder die Verbesserung einzelner Punkte, die das Lernen angenehmer gestalten könnte. Nein! Viel eher sehen sich Schulen und mit Ihnen Schulleitungen, Lehrer, Eltern und nicht zuletzt die betroffenen Kinder vor die existenzielle Frage gestellt, ob überhaupt noch ein akzeptables Lernumfeld für Heranwachsende angeboten werden kann. Dabei müsste es doch eine der Kernaufgaben sein, dass die Stadt als Zielsetzung formuliert, Lehr- und Leitungspersonal moderne Schulen zur Verfügung zu stellen, die mehr als ein Existenzminimum für die Aufrechterhaltung des Bildungsbetriebes bieten.

Gewiss sieht sich die Stadt vor dem Hintergrund der dauerhaften Lübecker Finanzkrise vor der Herausforderung gestellt, hier eine Antwort auf die Frage zu liefern, wer Sanierungen und moderne Ausstattungen bezahlen solle. Dazu muss über neue Wege nachgedacht werden. So ist es unablässig,  alle Chancen zu prüfen, wie private Investoren mit ins Boot geholt werden können. Denn eines ist sicher, die Stadt alleine wird es nicht schaffen!

Der einzige Ausweg aus der Schulkrise ist ein Wechsel des Denkens, damit wir endlich moderne Schule für die beste Bildung in Lübeck haben.

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